LINDEMANNS
  FOTO-BUCHHANDLUNG


Fritz Franz Vogel (Hrsg.)
Der Anfang, das Ende. Nie wieder. Und doch.



Fritz Franz Vogel (Hrsg.): Der Anfang, das Ende. Nie wieder. Und doch.
Der Zyklus des Krieges anhand von sieben Fotokapiteln aus dem Ersten Weltkrieg..

160 Seiten, Text in deutscher Sprache, 21 x 30 cm, 2018, Kartoniert

Bestell-Nummer: 94018V
EUR 29.00
lieferbar innerhalb 10-20 Tagen

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versandkostenfrei in Deutschland


Dieses Buch hat den Anspruch, Pamphlet, Anklage, eine Schrift wider das Vergessen zu sein, wie dies die «Kriegsfibel» (1955) von Bertolt Brecht oder das zweibändige, typografisch exzellente, überaus zynische Werk «Kriege dem Kriege» (1925, 1926) von Ernst Friedrich darstellen. Diese Publikation versucht, den typischen Kriegsverlauf aufzuzeigen und somit auf das Ewiggleiche der Kriegslüsternheit zu verweisen. Das Anschauungsmaterial stammt zwar aus dem Ersten Weltkrieg, dem ersten rundum fotografisch dokumentierten Krieg, der über Länder, Sprachen, Völker und vor allem Individuen hinweg Hoffnungen zerstörte und die Dynamiken in Europa, aber auch in Afrika oder Asien nicht nur akzentuierte, sondern gleichsam auch nachhaltig veränderte. Nicht umsonst wird dieser in seiner rohen Gewalt verlustreiche Krieg im frankophonen Raum als «La Grande Guerre» gebrandmarkt.

Doch jenseits dieses zeitlich und topografisch klar angesiedelten Terrorregimes ist dieser Verlauf metaphorisch: Er passiert nämlich immer wieder gleich oder zumindest ähnlich. Wie in der Mode ändern sich nur das Dekor und die Maschinen, mit denen es erzeugt wurde.Hier ist «Krieg» eingedampft in sieben Kapitel: Propaganda, Luftaufnahmen, Schlachtfeld, Ruinen, Lazarett, Krüppelfürsorge und Musealisierung. Nebst kurzen Einleitungstexten operieren wir vorwiegend mit Bildmaterialien, weil wir glauben, dass diese ein starkes Argument sind in der immer wieder neu auszuhandelnden Antwort, ob sich Krieg, samt der Aufrüstung davor, denn überhaupt lohne. Krieg ist somit kein Ereignis wie ein Unfall, sondern ein nachhaltiger Prozess, der verschiedene Stadien durchläuft und nicht einfach ein Anfangs- und Enddatum hat, denen dann jubiläumsmässig gedacht werden kann.

Fritz Franz Vogel (Hrsg.): Der Anfang, das Ende. Nie wieder. Und doch.
Der Zyklus des Krieges anhand von sieben Fotokapiteln aus dem Ersten Weltkrieg..

160 Seiten, Text in deutscher Sprache, 21 x 30 cm, 2018, Kartoniert

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Dieses Buch hat den Anspruch, Pamphlet, Anklage, eine Schrift wider das Vergessen zu sein, wie dies die «Kriegsfibel» (1955) von Bertolt Brecht oder das zweibändige, typografisch exzellente, überaus zynische Werk «Kriege dem Kriege» (1925, 1926) von Ernst Friedrich darstellen. Diese Publikation versucht, den typischen Kriegsverlauf aufzuzeigen und somit auf das Ewiggleiche der Kriegslüsternheit zu verweisen. Das Anschauungsmaterial stammt zwar aus dem Ersten Weltkrieg, dem ersten rundum fotografisch dokumentierten Krieg, der über Länder, Sprachen, Völker und vor allem Individuen hinweg Hoffnungen zerstörte und die Dynamiken in Europa, aber auch in Afrika oder Asien nicht nur akzentuierte, sondern gleichsam auch nachhaltig veränderte. Nicht umsonst wird dieser in seiner rohen Gewalt verlustreiche Krieg im frankophonen Raum als «La Grande Guerre» gebrandmarkt.

Doch jenseits dieses zeitlich und topografisch klar angesiedelten Terrorregimes ist dieser Verlauf metaphorisch: Er passiert nämlich immer wieder gleich oder zumindest ähnlich. Wie in der Mode ändern sich nur das Dekor und die Maschinen, mit denen es erzeugt wurde.Hier ist «Krieg» eingedampft in sieben Kapitel: Propaganda, Luftaufnahmen, Schlachtfeld, Ruinen, Lazarett, Krüppelfürsorge und Musealisierung. Nebst kurzen Einleitungstexten operieren wir vorwiegend mit Bildmaterialien, weil wir glauben, dass diese ein starkes Argument sind in der immer wieder neu auszuhandelnden Antwort, ob sich Krieg, samt der Aufrüstung davor, denn überhaupt lohne. Krieg ist somit kein Ereignis wie ein Unfall, sondern ein nachhaltiger Prozess, der verschiedene Stadien durchläuft und nicht einfach ein Anfangs- und Enddatum hat, denen dann jubiläumsmässig gedacht werden kann.



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